Anspruch auf Sonderzahlungen bei wiederholter Auszahlung: Unterschiedliche Höhe schützt vor Anspruch nicht

Jedes Jahr zum Jahresende stehen die Unternehmen vor der wiederkehrenden Frage, ob sie ihren Mitarbeitern in diesem Jahr Sonderzahlungen in Form von Boni oder Weihnachtsgeld gewähren, und wenn ja in welcher Höhe. Gerade in wirtschaftlich guten Zeiten wollen die Unternehmen ihre Mitarbeiter dabei auch am Erfolg des Unternehmens zusätzlich, also über die im Arbeitsvertrag bereits fest zusagten Vergütungsbestandteile hinaus, teilhaben lassen. Weiterlesen

Empfehlung im JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien 2015 / 2016

WOLFF SCHULTZE KIEFERLE wird im aktuellen Handbuch des JUVE-Verlages erneut als eine der führenden Kanzleien im Arbeitsrecht für den Süden Deutschlands gelistet.

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Die Vergütung von Überstunden im Arbeitsverhältnis: Vom „Phantom“ zum Selbstläufer?

Immer wieder tritt in der Praxis die Frage auf, ob der Mitarbeiter die Bezahlung geleisteter Überstunden verlangen kann. Während in der Vergangenheit Arbeitnehmern oft die Auskunft gegeben werden musste, dass Recht haben und Recht bekommen zweierlei Dinge sind, haben sich die diesbezüglichen Prozesschancen durch die jüngste Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts erheblich verbessert. Die zuvor kaum zu erfüllenden Anforderungen an die Darlegungs- und Beweislast des Arbeitnehmers wurden wesentlich erleichtert. Mit seinem jüngsten Urteil vom 25.03.2015 (Az.: 5 AZR 602/13) hat das Bundesarbeitsgericht  für Arbeitnehmer noch einmal die Möglichkeiten der Anspruchsdurchsetzung günstiger gestaltet. Dieses Urteil gibt Anlass, die derzeit geltende Rechtslage noch einmal im Zusammenhang darzustellen.

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FOCUS-Spezial: Deutschlands Top-Anwälte Arbeitsrecht 2015

Laut der aktuellen FOCUS-Anwaltsliste findet die Kanzlei WSK nun im dritten Jahr hintereinander Erwähnung bei der Auflistung Deutschlands bester Arbeitsrechts-Anwälte.

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Veröffentlichung von Bildern eigener Mitarbeiter – wann kann der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber die Löschung verlangen?

Für eine Vielzahl von Unternehmen ist die Internetpräsenz äußerst wichtig. Dabei sind zahlreiche Arbeitgeber bestrebt, ihre Teams und Arbeitsabläufe vorzustellen, um das Vertrauensverhältnis mit Kunden zu verbessern. Die Veröffentlichung von Mitarbeiterbildern bzw. -videos ist jedoch an strenge datenschutzrechtliche Vorgaben geknüpft.

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Kettenbefristungen: Auch 10 Befristungen in 15 Jahren können zulässig sein

Das Bundesarbeitsgericht hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass 10 Befristungen in 15 Jahren zulässig sein können, Urteil vom 29.04.2015, Az: 7 AZR 310/13.

Immer wieder müssen sich Gerichte mit der Wirksamkeit von Befristungen in Arbeitsverträgen auseinandersetzen. Ist die Befristung unwirksam, so wird das Arbeitsverhältnis auf unbestimmte Zeit fortgesetzt. Der Arbeitgeber, der ursprünglich mit dem Ende des Arbeitsverhältnisses gerechnet hat, muss nun eine Tätigkeit für jemanden finden, für den der Beschäftigungsbedarf gänzlich entfallen ist oder den Arbeitnehmer mit einer Abfindung locken, um dessen Bereitschaft zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses zu erhöhen.

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Altersdiskriminierende Kündigung im Kleinbetrieb

In der Regel muss ein Arbeitgeber, der lediglich einen Kleinbetrieb führt, einen Kündigungsschutzprozess nicht fürchten. Wenn nämlich nicht mehr als 10 Arbeitnehmer in einem Betrieb beschäftigt werden, findet gemäß § 23 KSchG das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung. Der Arbeitgeber muss in diesen Fällen eine ordentliche Kündigung inhaltlich nicht begründen. Vielmehr muss dann der Arbeitnehmer darlegen, weshalb eine solche Kündigung trotz der fehlenden Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes gegen gesetzliche Vorschriften verstößt, etwa weil sie sittenwidrig oder treuwidrig ist. In der Praxis spielen solche Fälle nur eine sehr geringe Rolle.

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BAG ersucht EuGH um Vorabentscheidungen bei „Scheinbewerbung“ und „dynamischer Bezugnahmeklausel“

Muss ich meinem Chef sagen, wieso ich zum Arzt gehe?

Geht ein Arbeitnehmer während seiner Arbeitszeit zum Arzt, so ergeben sich hieraus für beide Arbeitsvertragsparteien zahlreiche Fragen, insbesondere zum Thema Vergütung und einem möglichen Fragerecht des Arbeitgebers. Die wichtigsten Fragen zu diesem Thema beantwortet Rechtsanwalt Oliver Kieferle, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus der Kanzlei WSK, in einem aktuellen Interview vom 18. Juni 2015 mit dem Rechtsratgeber […]

Gesetzliche Kündigungsfrist versus vertragliche Kündigungsfrist – was ist „günstiger“?

In der betrieblichen Praxis finden sich häufig individualvertraglich vereinbarte Kündigungsregelungen, welche inhaltlich von den gesetzlichen Kündigungsfristen des § 622 BGB abweichen. Einzelvertraglich sind die gesetzlich geregelten Kündigungsfristen zu Lasten des Arbeitnehmers grundsätzlich nicht verkürzbar, verlängerte Kündigungsfristen hingegen nach § 622 Abs. 5 Satz 2 BGB grundsätzlich zulässig.

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